Ladeinfrastruktur für Unternehmen | Fischer Stromwerk
MeisterbetriebELMI Power Fachpartnerdeutschlandweit tätigeigene PV-AnlageFörderung & Installation aus einer Hand
Start › Ladeinfrastruktur für Unternehmen | Fischer Stromwerk

Ladeinfrastruktur für Unternehmen: günstig laden, ohne den teuren Netzausbau

Auf den Punkt: Eigene Ladeinfrastruktur fürs Unternehmen heißt, Flotte und Standort dort zu laden, wo die Fahrzeuge stehen — mit Solarstrom, Speicher und der richtigen AC/DC-Auslegung, ohne teuren Netzausbau.

Eigene Ladeinfrastruktur für Unternehmen heißt: Sie laden Flotte und Standort dort, wo die Fahrzeuge ohnehin stehen — über Nacht auf dem Hof, mit selbst erzeugtem Solarstrom und einem Batteriespeicher als Puffer. Richtig ausgelegt, fährt Ihr E-Transporter dann mit Strom für rund 10 Cent statt mit Diesel oder teurem Ad-hoc-Laden an der öffentlichen Säule — und Sie sparen sich den fünf- bis sechsstelligen Netzausbau, an dem die meisten Projekte hängen bleiben.

Fischer Stromwerk aus Delbrück (OWL) plant und baut diese Infrastruktur für Unternehmen mit eigener Flotte — als ELMI Power Fachpartner und mit einer eigenen 130-kWp-PV-Anlage auf dem eigenen Hof, zu der das Speicher- und Ladesystem derzeit entsteht. Wir empfehlen nur, was wir gerade selbst aufbauen.

Was ist Ladeinfrastruktur für Unternehmen?

Ladeinfrastruktur für Unternehmen ist die fest installierte Lade- und Energietechnik auf Ihrem Betriebsgelände, mit der Ihre Fahrzeugflotte günstig und planbar geladen wird — idealerweise mit selbst erzeugtem Solarstrom und einem Batteriespeicher als „Tanker" für die Nacht. Sie besteht aus drei Bausteinen: Erzeugung (PV-Anlage), Speicher (Batterie) und Ladepunkte (AC-Wallboxen fürs Depotladen über Nacht, DC-Schnelllader für die schnelle Zwischenladung).

Der entscheidende Punkt: Sie laden dort, wo die Fahrzeuge ohnehin stehen — über Nacht auf dem Hof. Das ist der mit Abstand günstigste Strom, den Sie bekommen können. Und Sie sind nicht auf das öffentliche Netz angewiesen, das zwar wächst, aber Ihre Flotte teuer macht: Zum 1. April 2026 gab es in Deutschland 200.255 öffentliche Ladepunkte (149.002 AC, 51.253 DC) mit zusammen 8,50 GW Leistung [Quelle: Bundesnetzagentur, Ladesäulenregister, Stand 01.04.2026]. Wer dort gewerblich ad hoc lädt, zahlt jedoch ein Vielfaches des eigenen Hofstroms.

Was kostet Laden wirklich — und wo verbrennen Sie Geld?

Der Preisunterschied zwischen den Lademöglichkeiten ist gewaltig. Hier liegt Ihr gesamtes Sparpotenzial:

Energiequelle Preis pro kWh Kosten je 100 km (E-Transporter, ~25 kWh)
Eigener Solarstrom (Gestehung) ~0,10 € ~2,50 €
Gewerbestrom aus dem Netz ~0,27 €* ~6,75 €
Öffentliches DC-Schnellladen (ad-hoc) ~0,69–0,87 €** ~17,25–21,75 €
Diesel-Transporter (~9 L/100 km × 1,86 €) ~16,70 €

Gewerbestrom-Schnitt bei 10.000 kWh/Jahr: 27,15 ct/kWh, Stand Februar 2026 [Beispiel, Quelle: tarifcheck.de]. *Ad-hoc-DC: marktüblich ~0,69–0,87 €/kWh, Stand 2026 [Beispiel, Quelle: ADAC]. Diesel/Verbrauchswerte: Stand Juni 2026 [unverifiziert — Ihre realen Verbrauchswerte fließen in die Analyse ein].

Lesart: Ein E-Transporter, der mit eigenem Solarstrom geladen wird, fährt für ~2,50 € dort, wo der Diesel ~16,70 € frisst und das öffentliche Ad-hoc-Laden bis zu ~21,75 € kostet — also teurer als Diesel. Genau das ist die Falle, in die viele Flotten ohne eigene Ladeinfrastruktur tappen.

Beispielrechnung pro Fahrzeug (Stand Juni 2026, Beispiel)

Ein Transporter mit 30.000 km Jahresfahrleistung:

Bei zehn Fahrzeugen sind das über 40.000 € pro Jahr — bevor Förderung und Zusatzerlöse überhaupt eingerechnet sind. (Beispiel mit gerundeten Werten; Ihre realen Zahlen ermitteln wir in der Rentabilitäts-Analyse.)

Warum scheitert eigene Ladeinfrastruktur so oft am Netzanschluss?

Weil nicht das Auto das Problem ist, sondern die Steckdose dahinter. Mehrere DC-Schnelllader wollen kurzzeitig sehr viel Leistung. Reicht Ihr Anschluss nicht, will der Netzbetreiber ausbauen — stärkerer Anschluss, oft Mittelspannung, Trafo, Tiefbau, Schutztechnik. Das kostet schnell fünf- bis sechsstellig und dauert Monate bis Jahre.

Dazu kommt der Baukostenzuschuss (BKZ): Wenn Sie mehr Anschlussleistung anfordern, zahlen Sie dem Netzbetreiber einen einmaligen Zuschuss pro kW. Im Niederspannungsnetz darf der BKZ nur für den Teil der Leistung über 30 kW erhoben werden [Quelle: Bundesnetzagentur, Baukostenzuschüsse]. Wie hoch er ausfällt, legt jeder Netzbetreiber selbst fest — bei der Netze BW beträgt er ab 1.1.2026 z. B. ~35,70 €/kW in der Niederspannung und ~205,56 €/kW im Mittelspannungsnetz [Beispiel, Quelle: Netze BW, Preisübersicht BKZ Strom 2026].

Das heißt konkret: Wer für eine 300-kW-DC-Wand auf Mittelspannung ausbauen muss, zahlt allein für den BKZ schnell einen fünfstelligen Betrag — zusätzlich zu Trafo und Tiefbau. Genau hier setzt die zweite, oft übersehene Bauweise an.

Klassische Ladeinfrastruktur oder batteriegestützt — was ist günstiger?

Klassisch heißt: Der Ladepunkt zieht seine volle Leistung direkt aus dem Netz — also braucht der Anschluss genau diese Spitze. Batteriegestützt heißt: Ein Speicher hängt zwischen Netz und Ladepunkt, lädt sich langsam aus Netz oder PV und gibt die hohe Ladeleistung selbst ab. So werden Anschlussleistung und Ladeleistung entkoppelt — Ihr Anschluss muss nur noch den Durchschnitt liefern, nicht die Spitze. Den ausführlichen Mechanismus erklärt unsere Seite Battery Supported Charging.

Kriterium Klassische AC/DC-Ladeinfra Batteriegestützte Ladeinfra
Benötigte Anschlussleistung hoch — = Summe der Ladeleistung (z. B. ~300 kVA für 300 kW DC) niedrig — nur Tagesdurchschnitt (oft <100 kVA)
Mögliche Ladeleistung begrenzt durch den Anschluss bis ~300 kW trotz schwachem Anschluss
Netzausbau / BKZ oft Mittelspannung nötig → BKZ ~200 €/kW + Trafo + Tiefbau* meist vermeidbar — Anschluss bleibt wie er ist
PV-Eigenstrom nutzbar nur direkt bei Sonne rund um die Uhr (Speicher puffert)
Wochen bis betriebsbereit Monate bis Jahre (Netzbetreiber-abhängig) wenige Wochen, wenn kein Ausbau nötig

*BKZ-Mittelspannung als Beispiel ~205,56 €/kW [Quelle: Netze BW, Preisübersicht BKZ Strom 2026]; Trafo/Tiefbau-Kosten projektabhängig [unverifiziert]. Anschluss- und Ladewerte sind typische Auslegungsbeispiele; Ihre konkreten Werte ermitteln wir vor Ort.

Die Faustregel: Reicht Ihr bestehender Anschluss für den Tagesdurchschnitt, ist der batteriegestützte Weg fast immer schneller und günstiger als der Netzausbau — Sie bauen in Wochen statt Jahren und sparen den BKZ.

AC-Wallbox oder DC-Schnelllader — was braucht Ihr Betrieb?

Die richtige Mischung entscheidet über die Rentabilität. Eine überdimensionierte DC-Wand kostet unnötig Anschlussleistung und BKZ; zu wenig Ladeleistung legt morgens die Flotte lahm. Genau diese Auslegung machen wir vorab — anhand Ihrer Touren, nicht nach Katalog.

Verdienen statt nur sparen: die zweite Einnahmeseite

Eine richtig gebaute Ladeinfrastruktur kostet nicht nur weniger — sie kann verdienen:

Häufige Fragen (FAQ)

Mein Netzanschluss ist zu schwach für Schnelllader — was nun? Dann müssen Sie nicht zwingend teuer ausbauen. Ein batteriegestütztes System entkoppelt Anschluss- und Ladeleistung: Der Speicher liefert die Spitze, Ihr Anschluss bleibt wie er ist. So sind hohe Ladeleistungen trotz schwachem Netz möglich — ohne den fünf- bis sechsstelligen Netzausbau. Mehr dazu unter Netzanschluss zu schwach.

Brauche ich eine Genehmigung oder Anmeldung beim Netzbetreiber? Ladepunkte über 12 kW sind beim Netzbetreiber anzumelden und genehmigungspflichtig; das gehört zur Standardplanung und übernehmen wir für Sie. Wenn Mehrleistung angefordert wird, kann ein Baukostenzuschuss anfallen — im Niederspannungsnetz nur für den Anteil über 30 kW [Quelle: Bundesnetzagentur, Baukostenzuschüsse].

Muss meine Ladesäule eichrechtskonform sein? Nur wenn Sie kWh-genau gegen Entgelt abrechnen — also bei öffentlichem oder halböffentlichem Laden für Dritte. Für reines Depotladen Ihrer eigenen Flotte gilt die Eichrechtspflicht nicht zwingend [Quelle: ADAC, Eichrecht]. Wollen Sie später öffentlich laden lassen, planen wir die Säule von Anfang an eichrechtskonform.

Lohnt sich öffentliches Laden für Dritte überhaupt? Es kann eine Zusatzeinnahme sein, bringt aber Pflichten mit: Eichrecht, Preisangabe am Ladepunkt, Abrechnung, Anmeldung. Bei 200.255 öffentlichen Ladepunkten ist der Markt zudem dicht [Quelle: Bundesnetzagentur, Stand 01.04.2026] — wir rechnen ehrlich durch, ob sich der Betrieb an Ihrem Standort trägt, statt es Ihnen pauschal zu versprechen.

Wie lange dauert es, bis meine Ladeinfrastruktur betriebsbereit ist? Ohne Netzausbau — also bei AC-Depotladen oder batteriegestütztem System — sind es meist wenige Wochen. Sobald Mittelspannungs-Ausbau nötig wird, sprechen wir je nach Netzbetreiber von Monaten bis Jahren. Genau deshalb prüfen wir zuerst, ob sich der Ausbau vermeiden lässt.

Lohnt sich das ab wie vielen Fahrzeugen? In der Regel bereits ab 3–5 Fahrzeugen, weil die Energieeinsparung gegenüber Diesel und öffentlichem Laden die Investition trägt. Den exakten Break-even rechnen wir für Ihre Flotte aus.

Ihr nächster Schritt

Bevor Sie einen Euro investieren, sollten Sie wissen, was Ihre Flotte heute an Diesel und öffentlichem Laden verbrennt — und ob Ihr Standort überhaupt einen Netzausbau braucht oder ob ein Speicher ihn spart. Fischer Stromwerk erstellt Ihnen dazu eine kostenlose Rentabilitäts-Analyse: Wir rechnen Ihre realen Touren, Fahrzeuge, Stromkosten und Anschlussleistung durch und zeigen Ihnen die Ersparnis pro Fahrzeug, die Amortisation, den nötigen (oder vermiedenen) Netzausbau und die passende Förderung — schwarz auf weiß.

Fordern Sie jetzt Ihre kostenlose Rentabilitäts-Analyse an. Erstgespräch ohne Verpflichtung, mit Jens Fischer persönlich.


Weiterführend: Flotte elektrifizieren — der komplette Leitfaden · Flotte mit eigenem Solarstrom laden · Battery Supported Charging — Schnellladen am schwachen Netz · Netzanschluss zu schwach? · Förderung für Ladeinfrastruktur · Kostenlose Rentabilitäts-Analyse

Wie viel spart Ihre Flotte? Rechnen Sie es in 1 Minute aus.Zum Spar-Rechner →
Unverbindlich · kein Verkaufsdruck · konkrete Zahlen für Ihren Betrieb statt Allgemeinplätze.
Stromspeicher
Stromspeicher (Übersicht)WirtschaftlichkeitLastspitzen kappenEigenverbrauchSpeicher-Förderung
Flotte elektrifizieren
Flotte elektrifizierenDiesel vs. ElektroE-TransporterDepot-LadeinfrastrukturTHG-QuoteFörderung E-Flotte & LadeinfrastrukturNetzanschluss zu schwach
Ladeinfrastruktur & ELMI
Ladeinfrastruktur (Übersicht)Was ist ELMI Power?Battery-Supported-ChargingSchnellladen am schwachen NetzLadestation betreibenLadesäule-Erlös
Produkte
Produkt-ÜbersichtAiO 360 / 180Hub 400 + Dispenser 400Hub 600 + DispenserDepot Charging EcosystemBatteriespeicherAI · EnergiemanagementDisplay-Vermarktung
Gewerbe-PV & Energie
Gewerbe-PVStrom an der Börse vermarkten
Mehr
Branchenlösungen (Übersicht)Über uns / Jens FischerLogistik & SpeditionenHandwerksbetriebePflegediensteAutohäuserKommunen & BauhöfeEinzelhandelTaxi & PersonenbeförderungBauunternehmen
Marketing- & Vertriebssystem von salesclub YouTube
Sparpotenzial berechnen