Flotte elektrifizieren für Logistik & Speditionen: Tanken Sie Ihren eigenen Strom statt Diesel
Sie betreiben 10 Transporter, die jeder 40.000 km im Jahr abreißen, und überweisen dafür rund 68.000 € an die Tankstelle — Geld, das jeden Monat abfließt und nie zurückkommt. Würde dieselbe Strecke mit Strom aus Ihrer eigenen PV-Anlage gefahren, kostete sie etwa 10.000 €. Fischer Stromwerk aus Delbrück (OWL) plant PV-Anlage, Depot-Speicher und Nachtladen als ein System, das zu Ihren Touren passt — damit Ihre Flotte nicht nur spart, sondern Sie unabhängig vom Diesel-, Strom- und Politik-Chaos macht.
Warum ist Kraftstoff der größte Hebel im Fuhrpark?
Weil er der größte einzelne Kostenblock ist, den Sie wirklich beeinflussen können. Im Straßengüterverkehr machen die Kraftstoffkosten rund 30–35 % der Gesamtkosten aus — im Fernverkehr nennt der BGL 30 % und darüber (BGL Branchenkostenrechner). Steigt der Dieselpreis um 10 %, klettern Ihre Gesamtkosten automatisch um rund 3 %. Maut, Energiesteuer und CO2-Abgabe drehen weiter nach oben. Wer diesen Block halbiert, gewinnt mehr Marge zurück als mit jeder Tour-Optimierung.
Der Dieselpreis lag Anfang Juni 2026 im Bundesschnitt bei rund 1,86 €/Liter, im Mai im Monatsmittel sogar bei 1,99 €/Liter (ADAC Spritpreis · Statista). Sie können diesen Preis nicht verhandeln. Ihren eigenen Strompreis schon.
Was kostet ein Kilometer wirklich? Diesel gegen eigenen Solarstrom
Drei Energiequellen, drei völlig verschiedene Welten. Ein Diesel-Transporter verbraucht rund 9 L/100 km, ein vergleichbarer E-Transporter rund 25 kWh/100 km (AutoScout24). Entscheidend ist nicht ob elektrisch — sondern woher der Strom kommt.
Beispielrechnung — Energiekosten pro 100 km (Stand Juni 2026):
| Antrieb / Quelle | Verbrauch | Preis | Kosten / 100 km |
|---|---|---|---|
| Diesel | 9 L | ~1,86 €/L | ~16,70 € |
| Strom aus dem Netz (Gewerbe) | 25 kWh | ~0,16 €/kWh | ~4,00 € |
| Eigener Solarstrom | 25 kWh | ~0,10 €/kWh | ~2,50 € |
Quellen: Dieselpreis ADAC · Gewerbe-/Industriestrom 16,0 ct/kWh (kleine/mittlere Industrie 2026) BDEW-Strompreisanalyse · Solarstrom-Gestehungskosten [unverifiziert, anlagenabhängig — wird im Erstgespräch für Ihre Anlage gerechnet].
Was spart das pro Fahrzeug und über die ganze Flotte?
Hier wird aus Cent-Differenzen pro Kilometer eine fünf- bis sechsstellige Summe pro Jahr. Gerechnet auf typische Logistik-Profile bei der heutigen Preislage:
Beispielrechnung — Energiekosten pro Jahr (Stand Juni 2026):
| Profil | Diesel | E-Flotte (Netz) | E-Flotte (eigener Solarstrom) | Ersparnis ggü. Diesel |
|---|---|---|---|---|
| Transporter, 40.000 km/Jahr (je Fahrzeug) | ~6.700 € | ~1.600 € | ~1.000 € | ~5.700 € |
| Flotte: 10 Transporter | ~67.000 € | ~16.000 € | ~10.000 € | ~57.000 € |
| Verteiler-LKW, 80.000 km/Jahr (je Fahrzeug, ~25 L bzw. ~90 kWh/100 km) | ~37.200 € | ~11.520 € | ~7.200 € | ~30.000 € |
Annahmen: Diesel 1,86 €/L, Netzstrom 0,16 €/kWh, Solarstrom 0,10 €/kWh. Transporter 9 L bzw. 25 kWh/100 km; Verteiler-LKW 25 L bzw. 90 kWh/100 km (Richtwerte schwerer E-Lkw, fahrzeugabhängig). Nur Energiekosten — Wartung, Maut-CO2-Aufschlag und THG-Prämie sind nicht eingerechnet und verbessern die E-Bilanz zusätzlich. Diesel- und Strompreise schwanken; bei steigendem Diesel wächst Ihre Ersparnis.
Das ist kein Marketing-Versprechen, sondern die direkte Folge der Preisdifferenz oben. Genau diese Rechnung machen wir im Erstgespräch mit Ihren Touren, Ihren Kilometern und Ihren Fahrzeugen — ehrlich, auch wenn ein einzelnes Profil sich (noch) nicht rechnet.
Wie laden 10 Fahrzeuge über Nacht, wenn die Sonne längst weg ist?
Über einen Depot-Speicher — Ihren „Tanker". Das ist genau das Problem, an dem naive Elektrifizierung scheitert: Logistik-Flotten fahren tagsüber, die Sonne liefert tagsüber, aber die Fahrzeuge stehen erst abends auf dem Hof, wenn die PV-Anlage schläft und das Netz teuer ist. Der Batteriespeicher sammelt den Solarstrom, wenn er anfällt, und gibt ihn nachts an die Fahrzeuge ab. So laden Ihre Transporter zu ~10 ct/kWh statt zu Netz- oder Ad-hoc-Preisen — über Nacht, ohne dass jemand morgens umparken muss.
Wer ohne eigene Erzeugung unterwegs öffentlich schnellladen muss, zahlt im Schnitt rund 0,60 €/kWh an DC-Schnellladern und bis zu ~0,84 €/kWh ad hoc ohne Vertrag (ADAC Ladetarif-Vergleich) — pro 100 km also 15–21 €, teurer als Diesel. Genau dieser Fehler macht jede E-Flotte kaputt, und genau ihn verhindert Fischer Stromwerk mit richtig dimensionierter Lade- und Speicherinfrastruktur am Depot.
Sie sehen die Technik nicht in einer Broschüre, sondern im Betrieb: Fischer Stromwerk baut auf dem eigenen Hof gerade eine 130-kWp-PV-Anlage mit ELMI-Speicher- und Ladesystem auf — dokumentiert auf YouTube @jefide.
Sparen ist nur die Hälfte: Wie verdient meine Flotte zusätzlich mit?
Eine richtig gebaute Anlage ist mehr als eine Tankstelle — sie wird zum Ertragsbringer, der neben der Ersparnis läuft:
- THG-Quote kassieren: Für jedes zugelassene reine E-Nutzfahrzeug gibt es jedes Jahr eine Treibhausgasminderungs-Prämie. 2026 liegen die Auszahlungen bei rund 405–480 € pro N1-Transporter und rund 2.780–3.295 € pro N2-Lkw (geld-fuer-eauto.de) — bei 10 Transportern also ~4.000–4.800 € im Jahr nebenbei, jedes Jahr neu beantragbar.
- Überschuss verkaufen: Solarstrom, den Sie nicht selbst verfahren, speisen Sie ein oder vermarkten ihn.
- Öffentliches Laden anbieten: Eine Ladesäule am Standort kann Erträge von Dritten erzeugen.
- Förderung mitnehmen: Bundes- und Landesprogramme ändern sich laufend. Das KsNI-Bundesprogramm nimmt seit 2024 keine Neuanträge mehr an (BALM) — welche Töpfe für Sie aktuell offen sind, prüft Fischer Stromwerk im Erstgespräch tagesaktuell.
Häufige Fragen (FAQ)
Reichen Reichweite und Nutzlast für unsere Touren? Für regionale Logistik in den meisten Fällen ja. Aktuelle E-Transporter erreichen je nach Modell 300 bis über 470 km WLTP bei bis zu 1.500 kg Nutzlast (AutoScout24). Wir gleichen Ihre realen Tagestouren mit den verfügbaren Fahrzeugen ab und sagen ehrlich, welche Touren heute passen und welche (noch) beim Diesel bleiben.
Wie funktioniert das Depot-Laden über Nacht konkret? Tagsüber lädt die PV-Anlage Ihren Speicher, nachts lädt der Speicher Ihre Fahrzeuge an festen Wallboxen oder DC-Ladepunkten am Hof. Wir dimensionieren Speicher und Ladeleistung so, dass alle Fahrzeuge bis zum ersten Tour-Start voll sind — ohne dass jemand umparken oder Ladekarten jonglieren muss.
Unser Netzanschluss ist zu schwach für so viele Ladepunkte — geht das trotzdem? Genau dafür ist der Speicher da. Er puffert die Last, sodass die Fahrzeuge nicht alle gleichzeitig am Netz ziehen — oft lässt sich eine teure Netzverstärkung dadurch ganz vermeiden oder verkleinern. Im Erstgespräch prüfen wir Ihren Anschluss und rechnen die nötige Speichergröße konkret aus.
Was passiert bei Stromausfall — steht dann morgens die ganze Flotte? Nein. Ein Depot-Speicher mit PV macht Sie unabhängiger vom Netz, nicht abhängiger: Bei Netzausfall lädt er aus der eigenen Erzeugung weiter, und kritische Last lässt sich notstromfähig auslegen. Wir planen Redundanz so, dass Ihr Betrieb morgens fährt.
Gibt es noch Förderung für E-Nutzfahrzeuge und Ladeinfrastruktur? Das KsNI-Bundesprogramm nimmt keine Neuanträge mehr an, andere Bundes- und Landesprogramme sowie die THG-Quote bestehen weiter. Welche aktuell für Sie nutzbar sind, klären wir tagesaktuell im Erstgespräch — die Lage ändert sich zu schnell für eine pauschale Aussage.
Lohnt sich die Umstellung wirklich — oder ist das schöngerechnet? Sie lohnt sich, sofern Sie mit eigenem Solarstrom über Speicher laden: Die Energiekosten sinken von ~16,70 € auf ~2,50 € pro 100 km. Wer ausschließlich teures öffentliches Schnellladen nutzt, fährt teurer als mit Diesel — diese Unterscheidung machen wir transparent, statt sie zu verschweigen.
Ihr nächster Schritt
Sie wissen nicht, ob sich die Elektrifizierung Ihrer Flotte rechnet — und ab welchem Fahrzeug sie anfängt, Geld zu verdienen? Genau das beantwortet Fischer Stromwerk konkret in Euro für Ihren Fuhrpark.
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